Familienchronik
Gegründet wurde die Brauerei in den 40er Jahren von Wenzel Hintermeier. Er erweckte damit eine lange Tradition wieder zum Leben, denn auf dem Gelände mitten in Frechen-Hücheln wurde schon vor über 250 Jahren Bier gebraut
Seit seinem Tod im Jahre 1994 sorgen die Braumeister Peter Trunz und Werner Hintermeier dafür, dass in Hücheln weiterhin Kölsch und Urstoff gebraut werden.
Teile der Brauerei, der auch ein Brauereiausschank mit Biergarten (die Urstoff-Schänke) angeschlossen ist, stammen von einem alten Vierkanthof, der ursprünglich von Hugenotten betrieben wurde und denen bereits 1750 die Braurechte verliehen wurden, um eine Hausbrauerei zu betreiben. Das Haupthaus wurde um 1906 mit Gastraum von Engelbert Metzmacher gebaut und bis 1937 betrieben. Zum 1.9.1949 übernahm Wenzel Hintermeier die gesamte Anlage. Er patentierte auch das sogenannte Druck-Gär-Verfahren, mit dieser Methode arbeiten heute die meisten Brauereien. Anfang des Jahres 1950 wurde endlich wieder gebraut und das Gasthaus bis 1960 von ihm und seiner Frau Anna geführt. Ursprünglich wurde nur für das Gasthaus gebraut, doch die Nachfrage stieg ständig an, so dass entschieden wurde, die Bierproduktion zu steigern und unabhängig vom Ausschank zu verlegen. Die Gaststätte wurde verpachtet.
Der Name der Brauerei und des Ausschanks stammt von der gleichnamigen Bierspezialität, die nicht nur in Frechen Kult-Status besitzt: Hüchelner Urstoff. Das Bier ist ein obergäriges und unfiltriertes Produkt und seit Anfang der 80er Jahre auf dem Markt. Außerdem werden zwei Kölsch-Sorten produziert: Stecken- und (passend zur Frechener Töpferkultur) Bartmann-Kölsch, eines der wenigen Kölsch in den „Plopp“-Flaschen mit Bügelverschluss.